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Die SG am Meer – erzählt von Sven Winter und Heiko Bauer

Moin aus Elmendorf, Gristede und Rostrup!

Wenn man uns fragt, was die SG am Meer eigentlich ist, dann müssen wir meistens etwas ausholen. Die kurze Antwort lautet: Wir sind die Fußball-Spielgemeinschaft von drei Vereinen rund ums Zwischenahner Meer, nämlich dem SSV Gristede, dem TV Elmendorf und dem VfL Bad Zwischenahn. Die lange Antwort ist eine andere. Die SG am Meer, das sind Kinder, die samstagmorgens mit viel zu großen Stutzen über den Platz flitzen. Das sind Eltern mit Kaffeebecher an der Seitenlinie. Das sind Trainerinnen und Trainer, die nach einem langen Arbeitstag noch Hütchen aufstellen. Und das sind Leute wie wir, die irgendwann gemerkt haben, dass ihnen dieser Verein einfach am Herzen liegt.

Wir, das sind Sven Winter, 1. Abteilungsleiter, und Heiko Bauer, stellvertretender Abteilungsleiter der SG am Meer. Gemeinsam möchten wir Ihnen und euch auf den folgenden Seiten erzählen, wer wir sind, was uns antreibt und warum wir finden, dass es sich lohnt, bei uns mitzumachen. Das hier ist kein Pressetext. Wir erzählen es so, wie wir es auch am Bratwurststand bei der Sportwoche erzählen würden: mit ein bisschen Stolz, mit ehrlichen Worten und hoffentlich ohne allzu viel Vereinsmeierei.

Der Name „am Meer“ ist übrigens kein Größenwahn. Wer hier im Ammerland lebt, weiß: Unser Meer ist ein See, gut fünf Quadratkilometer groß und das Herz der Region. Elmendorf liegt am Nordufer, Rostrup im Westen, und Gristede ist von dort nur einen Katzensprung entfernt, schon in der Gemeinde Wiefelstede. Wenn wir am Wochenende zu den Spielen fahren, kommen wir fast immer am Wasser vorbei. Für uns beide passt der Name deshalb perfekt. Er beschreibt, wo wir zu Hause sind, und er verbindet drei Orte, die vorher jeder für sich ihr Ding gemacht haben.

Drei Vereine, ein Trikot

Das Besondere an uns ist, dass wir eigentlich drei sind. Jeder unserer Stammvereine hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Mitglieder und seine eigenen Plätze. Wir als SG bündeln nur den Fußball. Wer bei einem der drei Vereine turnt, Gymnastik macht oder Boule spielt, bleibt dort ganz normal zu Hause.

Da ist zum einen der SSV Gristede, gegründet 1974. An der Fehrenkampstraße gibt es einen Sportplatz, eine Sporthalle und sogar eine Boule-Anlage. Wir beide mögen die Atmosphäre in Gristede sehr. Wenn die 1. Herren dort freitagabends unter Flutlicht spielt, dann ist das ein Stück Dorfleben, wie man es sich wünscht. Nicht ohne Grund findet unsere Sportwoche jedes Jahr in Gristede statt.

Dann der TV Elmendorf aus der Gemeinde Bad Zwischenahn. An der Turngartenstraße stehen zwei Fußballplätze und eine Sporthalle. Elmendorf ist so etwas wie das Wohnzimmer unserer Frauen und Mädchen, die hier trainieren. Und hier schlagen die Kinder beim Zeltlager ihre Zelte auf.

Und schließlich der VfL Bad Zwischenahn, mit dem Gründungsjahr 1892 der älteste von uns dreien. Der VfL bringt in Rostrup am Elmendorfer Damm drei Fußballplätze mit, dazu das Stadion an der Eyhauser Allee. Der Elmendorfer Damm 18 ist auch unsere Postadresse. Wer uns also einen Brief schreiben möchte, weiß jetzt, wohin.

Wir werden oft gefragt, ob es nicht schwierig ist, drei Vereine unter einen Hut zu bringen. Ehrlich gesagt: Manchmal schon. Jeder hat seine Gewohnheiten, seine Traditionen und auch seinen Stolz. Aber am Ende verbindet uns viel mehr, als uns trennt. Wir haben alle dasselbe Ziel: Wir wollen, dass jedes Kind und jeder Erwachsene in unserer Region Fußball spielen kann, in einem Team, das passt, und in einer Umgebung, in der man sich wohlfühlt. Allein hätte das keiner der drei Vereine in so vielen Altersklassen geschafft. Zusammen klappt es.

Wie aus Nachbarn eine SG wurde

Ganz neu ist die Idee nicht. Elmendorf und Gristede haben im Fußball schon lange eng zusammengearbeitet, und wer auf unserer Website genau hinschaut, findet in manchen Adressen noch das alte Kürzel „sgeg“. Auch bei den Frauen und Mädchen lief der Name „SG Am Meer“ schon, bevor wir ihn für alle übernommen haben. 2024 haben wir dann den nächsten Schritt gemacht. Mit dem VfL Bad Zwischenahn als drittem Partner wurde die SG am Meer so, wie sie heute ist.

Warum das nötig war, kann jeder nachvollziehen, der sich im ländlichen Fußball auskennt. Die Jahrgänge werden kleiner, die Freizeit der Kinder ist voller als früher, und Ehrenamtliche wachsen nicht auf Bäumen. Wenn in einer C-Jugend nur noch neun Kinder sind, dann wird es schwierig. Dann hören Kinder auf, obwohl sie eigentlich weiterspielen wollen. Genau das wollten wir verhindern. Mit drei Vereinen im Rücken können wir von den Bambini bis zur C-Jugend in jeder Altersklasse eine Mannschaft stellen, manchmal sogar zwei.

Geführt wird die SG von einem gemeinsamen Vorstand. Darin sitzen Leute aus allen drei Vereinen, und das war uns von Anfang an wichtig. Niemand sollte das Gefühl haben, nur mitzulaufen. Ob es um Trainer geht, um Platzzeiten, um Mannschaftsmeldungen oder um das nächste Turnier: Wir entscheiden gemeinsam. Das kostet manchmal einen Abend mehr und die eine oder andere Diskussion. Aber es sorgt dafür, dass die Entscheidungen hinterher auch von allen getragen werden.

Unsere Rolle als Abteilungsleitung

Als Abteilungsleitung sind wir beide so etwas wie die Schnittstelle zwischen den Mannschaften, dem Vorstand und unseren drei Stammvereinen. Wir werden oft gefragt, was man in diesen Ämtern eigentlich den ganzen Tag macht. Die ehrliche Antwort: viel telefonieren, viele Mails schreiben und an vielen Abenden am Platz stehen.

Es geht um Trainerfragen, um Platz- und Hallenzeiten, um Turniere, Termine und Sponsoren. Und es geht darum, dass sich in Elmendorf, Gristede und Rostrup alle gleichermaßen gehört fühlen. Wenn es irgendwo hakt, möchten wir diejenigen sein, die man anruft. Das ist nicht immer bequem, aber es ist eine Aufgabe, die wir wirklich gerne machen.

Dass wir das zu zweit machen, ist dabei ein echter Vorteil. Was der eine nicht schafft, übernimmt der andere. Wir sprechen uns ab, ergänzen uns und halten uns gegenseitig den Rücken frei. Und wenn einer von uns mal einen Abend für die Familie braucht, steht der andere am Platz.

Allein ginge das natürlich trotzdem nicht. Hinter uns stehen ein engagierter Vorstand, viele Trainerinnen und Trainer und unzählige Helferinnen und Helfer. Wenn wir in diesem Text „wir“ schreiben, dann meinen wir genau sie.

Unsere Herren: Freitagabend, Flutlicht, Fußball

Bei den Herren haben wir vier Mannschaften: die 1. Herren, die 2. Herren, die Ü40 und die Ü60. Vom jungen Wilden bis zum Routinier, der das Kicken einfach nicht lassen kann, ist also für jeden etwas dabei.

Unsere 1. Herren spielt meistens freitagabends um halb acht, in Gristede oder in Rostrup. Die Gegner kommen aus dem Ammerland, der Wesermarsch und aus Oldenburg, Mannschaften wie der TV Metjendorf, der TuS Wahnbek, der SV Ofenerdiek oder der TuS Elsfleth. Wer unsere Spielberichte auf der Website liest, merkt schnell, dass es bei uns selten langweilig wird.

Dieser Herbst ist dafür das beste Beispiel. Im Pokal in Metjendorf sah unser Torwart kurz vor der Pause Rot, ein Feldspieler musste zwischen die Pfosten. Wir lagen 0:2 hinten, es regnete in Strömen, und wir waren einer weniger. Trotzdem haben die Jungs das Spiel noch zum 2:2 gedreht. Im Elfmeterschießen hielt dann ausgerechnet unser eigentlich verletzter Ersatztorwart, den wir kurz vor Schluss nur für das Elfmeterschießen eingewechselt hatten. Wir glauben, die Jubeltraube danach hat man bis zum Meer gehört.

Es gab noch mehr solcher Abende. Ein 9:1 gegen den VfL Oldenburg III, bei dem es zur Pause schon 7:0 stand. Ein 1:0 in Jaderberg durch einen Schuss aus 30 Metern in der 89. Minute. Ein 3:2 in Edewechterdamm nach 0:2-Rückstand, entschieden in der Nachspielzeit. Und im Oktober wieder in Metjendorf, wieder 0:2 zurück, wieder gedreht, diesmal zum 3:1. Natürlich verlieren wir auch, mal deutlich wie beim 0:4 gegen Medya Oldenburg, mal völlig unnötig wie beim 1:2 in Ohmstede. Das gehört dazu. Aber dieses Team gibt nicht auf, und das macht uns stolz.

Die 2. Herren ist für uns genauso wichtig wie die erste. Hier spielen alle, die Beruf, Familie und Fußball unter einen Hut bringen wollen. Ohne eine starke Zweite gibt es auf Dauer auch keine starke Erste.

Und dann gibt es noch unsere älteren Semester. Die Ü40 trainiert freitags ab 19:30 Uhr in Elmendorf, im Sommer draußen und im Winter in der Halle, und spielt Freundschaftsspiele nach Absprache. Die Ü60 ist eine bunte Truppe mit Spielern aus der ganzen Region, die in Rostrup trainiert und sich, wir zitieren sinngemäß, über frischen Nachwuchs freut. Wir finden das großartig. Bei uns hört niemand mit dem Fußball auf, nur weil die Knie ein bisschen lauter werden.

Unsere Frauen und Mädchen: Bezirksliga aus dem Dorf

Wenn wir ehrlich sind, ist unser Frauen- und Mädchenfußball eines der Dinge, auf die wir am stolzesten sind. Wir haben zwei Frauenmannschaften und dazu Mädchenteams bei den A/B-, D-, E- und F-Juniorinnen. Ein Mädchen, das bei uns mit sieben Jahren anfängt, kann also ohne Vereinswechsel bis in den Frauenbereich durchspielen. Das ist für einen Verein unserer Größe alles andere als selbstverständlich. Trainiert wird in Elmendorf an der Turngartenstraße.

Unsere 1. Frauen spielt in der Bezirksliga. Wir erinnern uns gut an die Saison 2023/24, als die Mannschaft als Aufsteiger in die Liga kam. Gleich am ersten Spieltag gab es ein 4:1 gegen den TSV Abbehausen, und viele haben sich verwundert die Augen gerieben. Den Klassenerhalt hatten die Frauen drei Spieltage vor Schluss in der Tasche. Am Ende stand ein vierter Platz mit 35 Punkten und 56:42 Toren. Für einen Aufsteiger war das eine richtig starke Leistung.

Die letzte Saison 2025/26 war dagegen eine echte Prüfung. Eigentlich wollte das Team oben angreifen, doch dann kam eine Verletzung nach der anderen. Nach dem zweiten Spieltag standen dem Trainerteam nur noch 14 Spielerinnen zur Verfügung. Trotzdem hat die Mannschaft die drittbeste Abwehr der Liga gestellt und ist nie in Abstiegsgefahr geraten. Platz sieben unter diesen Umständen ist für uns kein Misserfolg, sondern ein Zeichen von Charakter.

Dass das überhaupt möglich war, verdanken wir auch unserer 2. Frauen. Die hat nämlich nicht nur selbst den Aufstieg in die Kreisliga geschafft, sondern an jedem Wochenende zwei bis drei Spielerinnen an die Erste abgegeben. Das ist Teamgeist, wie wir ihn uns wünschen, und dafür sagen wir an dieser Stelle ausdrücklich Danke.

In der laufenden Saison geht es für die 1. Frauen unter anderem gegen den SV Friedrichsfehn, den TuS Obenstrohe, die SG Ammerland West und den TuS Detern. Wer Frauenfußball mit Herz und Kampf sehen will, ist sonntags bei uns genau richtig. Und allen Mädchen, die überlegen, ob Fußball etwas für sie ist, können wir nur sagen: Kommt einfach mal zum Training. Ihr werdet sehen, wie viel Spaß das macht.

Unser Nachwuchs: das Wichtigste überhaupt

Wenn uns jemand fragt, was uns in unserer SG am wichtigsten ist, dann antworten wir beide ohne Zögern: die Kinder. Bei den Junioren haben wir ein durchgehendes Angebot, von den Bambini und der G-Jugend über die F-, E- und D-Jugend bis zur C-Jugend. Und wir haben ein klares nächstes Ziel: In naher Zukunft wollen wir eine A-Jugend aufbauen, damit unsere Jugendlichen auch die letzten Jahre vor dem Herrenbereich bei uns spielen können. In der E-Jugend haben wir sogar zwei Mannschaften, so groß ist der Andrang in diesem Alter. In den jüngeren Teams spielen außerdem oft Mädchen mit, und das finden wir genau richtig so.

Wir haben schon viele Vereine erlebt, in denen ein ganzer Jahrgang irgendwo zwischen D- und B-Jugend einfach verschwindet. Nicht, weil die Kinder keine Lust mehr hätten, sondern weil keine Mannschaft mehr zusammenkommt. Das ist der Moment, in dem eine Spielgemeinschaft ihren Wert zeigt. Bei uns soll kein Kind aufhören müssen, nur weil im eigenen Dorf zu wenige Gleichaltrige kicken.

Natürlich freuen wir uns auch über Erfolge. Aber ehrlich gesagt sind uns andere Dinge noch wichtiger. Uns ist wichtig, dass ein Kind, das mit fünf zum ersten Mal zu den Bambini kommt, auch als Jugendlicher noch gerne zum Training geht. Uns ist wichtig, dass aus Mitspielern Freunde werden, auch über die Ortsgrenzen hinweg, aus Elmendorf, Gristede und Rostrup. Und uns ist wichtig, dass manche von ihnen später selbst Verantwortung übernehmen, als Spielerin oder Spieler in unseren Erwachsenenteams, als Trainer, als Schiedsrichterin oder einfach als Helfer beim nächsten Turnier.

Deshalb machen wir für die Kinder auch eine ganze Menge abseits des Platzes. Es gibt Turniere, ein Zeltlager, einen Laternenumzug und sogar schon mal eine Tauschbörse für Fußball-Sammelsticker. An dieser Stelle möchten wir vor allem den Jugendtrainerinnen und Jugendtrainern danken. Ihr opfert eure Abende und Wochenenden, ihr tröstet nach Niederlagen und feiert jedes Tor. Ihr seid das Rückgrat unseres Vereins.

Was unser Vereinsjahr besonders macht

Fußball ist bei uns mehr als Training und Punktspiel. Über das Jahr verteilt gibt es eine ganze Reihe von Veranstaltungen, und ehrlich gesagt sind es oft genau diese Tage, an die man sich Jahre später noch erinnert.

Die Sportwoche in Gristede ist für uns der Höhepunkt des Sommers. Im Juli 2025 haben wir sie wieder gefeiert, vom 21. bis 26. Juli. Jeden Abend war eine andere Mannschaft dran: die Ü32 gegen den FSV Westerstede, die 2. Frauen gegen den Polizei SV Oldenburg II und den TV Metjendorf, die 2. Herren gegen die SG Halsbek, die 1. Herren gegen den TuS Eversten II und die 1. Frauen gegen den Polizei SV Oldenburg. Dazu gab es Essen, kalte Getränke und viele gute Gespräche. Am Samstag haben wir die Woche mit einem vereinsinternen Turnier für alle ab 16 Jahren ausklingen lassen. Da kicken dann Herren mit Frauen, Junge mit Alten, und am Ende lachen alle.

Der Meerkickercup ist unser großes Jugendturnier im Winter. Im Februar 2026 waren wieder Mannschaften aus der ganzen Umgebung bei uns zu Gast, am 21. und 22. Februar. Die Kinder bei uns nennen wir gern unsere „Meerkicker“, und genau das ist der Gedanke dahinter: ein Turnier von Kindern für Kinder, mit viel Herzblut organisiert. Ohne unsere Sponsoren wäre so etwas übrigens kaum zu stemmen.

Das Zeltlager ist auch ein besonderer Tag im ganzen Jahr. Kurz vor den Sommerferien treffen sich die jüngeren Jahrgänge auf dem Sportplatz in Elmendorf. Zuerst müssen die Eltern beweisen, dass sie die alten Zelte vom Dachboden noch aufbauen können, und das ist allein schon sehenswert. Dann wird in gemischten Teams gekickt, bis der Hunger kommt. Die Eltern bringen Salate und Leckereien fürs Abendbuffet mit. Wenn es dunkel wird, geht es mit Taschenlampen auf Nachtwanderung, und am Lagerfeuer gibt es Stockbrot und Marshmallows. Geschlafen wird erstaunlich wenig. Morgens stehen die Ersten mit dem Sonnenaufgang schon wieder auf dem Platz, und nach dem gemeinsamen Frühstück fahren alle müde, aber glücklich nach Hause. Diese leuchtenden Kinderaugen, das ist für uns Amateurfußball pur.

Danke sagen

Ein Verein wie unserer lebt vom Ehrenamt. Hinter jedem Spiel stehen Menschen, die Trikots waschen, Plätze abkreiden, Fahrgemeinschaften organisieren, Kuchen backen, die Website pflegen oder Spielberichte schreiben. Die meisten von ihnen bekommen dafür keinen Cent und oft nicht einmal ein Dankeschön. Deshalb von uns beiden ganz deutlich: Danke! Ohne euch gäbe es die SG am Meer nicht.

Unsere Sponsoren

Ein großes Dankeschön geht auch an unsere Sponsoren. Fast alle kommen aus dem Ammerland. Da sind Zimmereien, ein Straßenbauer, ein Zaunbauer, ein Elektrobetrieb und eine Tortechnikfirma. Da sind Baumschulen, eine Fleischerei, ein Bettenhaus, ein Hotel, eine Pizzeria, ein Rewe-Markt, eine Physiotherapiepraxis, Immobilien- und Versicherungsleute und eine Schwimmschule. Das ist kein anonymes Großsponsoring, das ist Unterstützung von nebenan. Oft steckt dahinter jemand, der früher selbst gekickt hat oder dessen Kinder heute bei uns spielen. Wenn ihr also das nächste Mal einen Handwerker braucht oder essen gehen wollt, schaut doch mal auf unsere Sponsorenliste.

Zum Schluss: Kommt vorbei!

Wenn wir auf die letzten Jahre zurückschauen, dann sind wir ehrlich gesagt ein bisschen stolz. Aus drei Nachbarvereinen ist eine echte Gemeinschaft geworden. Wir haben Jugendteams von den Bambini bis zur C-Jugend, bald hoffentlich auch eine A-Jugend, dazu eine Frauenmannschaft in der Bezirksliga, eine 1. Herren, die nie aufgibt, und Kinder, die mit leuchtenden Augen vom Zeltlager nach Hause kommen. Und wir haben ein klares Bekenntnis zum Kinderschutz.

Natürlich ist nicht alles einfach. Wir suchen immer Trainerinnen und Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und helfende Hände. Plätze müssen gepflegt, Hallenzeiten verteilt und Auswärtsfahrten organisiert werden. Manchmal ist der Kader dünn, manchmal das Wetter mies, manchmal die Stimmung nach einer Niederlage im Keller. Aber genau in solchen Momenten merkt man, was eine Gemeinschaft wert ist.

Deshalb zum Schluss eine Einladung an alle. Wenn du sechs bist, sechzehn oder sechzig und Lust auf Fußball hast: Komm vorbei, egal ob in Elmendorf, Gristede oder Rostrup. Wenn du nicht mehr selbst spielen willst, aber helfen möchtest: Sprich uns an. Und wenn du einfach nur ein gutes Fußballspiel mit Bratwurst und netten Leuten sehen willst: Freitagabend unter Flutlicht ist bei uns immer eine gute Idee.

Unsere Bitte zum Abschluss: Bringt euch ein, jeder so, wie er kann. Eine Stunde beim Turnier, ein Kuchen für die Sportwoche oder eine Fahrt zum Auswärtsspiel. Gemeinsam bewegen wir damit eine Menge.

Wir sehen uns am Platz!

Sven Winter

1. Abteilungsleiter der SG am Meer

Heiko Bauer

Stellv. Abteilungsleiter der SG am Meer